Eypo vs. BloggingTom oder vom Saulus zum Paulus.

Januar 22, 2007 at 8:13 (Visa)

Interessant, interessant:

Auf der Suche nach einem nicht alltäglichen Weg zu einer Kreditkarte zu gelangen, sind mir einige Anbieter (Eypo, BBZ Finance, Interpayment, Wirecard) im Internet aufgefallen. Was nun, die Anbieter sind gefunden aber wie sah es mit der Reputation aus….? Denn man wollte ja schließlich sein Geld nicht irgend einem Abzocker in den Rachen werfen. Also Infos sammeln und auswerten…!?! Während dieser Auswertungsphase fiel mir ein Link auf der mich aufmerksam werden lies. In diesem Blog berichtet der Bloger darüber das die damalige Firmenleitung alles daran setzte negative Informationen mit zweifelhaften Mitteln zu verhindern. Unter anderem wurde er und seine Familie belästigt:

„…..wurde ich mit Androhungen von zivil-und strafrechtlichen Schritten eingedeckt, meine Familie und ich wurden mehrfach telefonisch belästigt und selbst meine Aufforderung an den Verantwortlichen der Eypo AG, sich nunmehr ausschliesslich an meinen Anwalt zu wenden, bleibt unbeachtet…..“

was aber auch zufriedene Kunden Eypo AG nicht abhielt ebenfalls in diesem Blog Ihre Meinung an die öffentlichkeit zu bringen. Denn wie ja die Stiftung Warentest selbt in Ihrem Artikel über die Eypo AG zugegeben hat sind diese Karten vorhanden und funktionieren, was nicht bei allen Anbietern im Internet der Fall ist. Nun ja wie dem auch sei,das eigentliche Anliegen des Blogers war ein ganz anderes. Ihm ging es um eine Aussage der damaligen Affiliate Betreuung:

„Die Webcom GmbH als “Affiliatebetreuung der Eypo AG” behauptete in einem Mail an ihre Werbepartner, dass die Eypo AG “durch die Schweizerische Bankenkommission und die Finanzkontrollbehörde zur Ausführung ihres Geschäfts berechtigt” sei.“

Diese Aussage der Affiliate Betreung machte den Bloger etwas neugierig und er nahm es als Anlass diese Aussage genauer zu hinterfragen. Nach einigen Recherchen des Blogers kamen dann auch die ersten Antworten von den zuständigen Stellen in der Schweiz:

„So schreibt die Eidgenössische Bankenkommission (EBK):

Die Firma Eypo AG verfügt über keine Bewilligung der EBK und wird, wie Sie schon auf unserer Liste der bewilligten Institute gesehen haben, auch nicht von ihr beaufsichtigt.“

In einem anderen Posting legte der Bloger auch gleich die Motive für sein Handeln dar:

Um es klar zu sagen: Es geht mir hier nicht darum, eine Firma in den Dreck zu ziehen, noch zu behaupten, die Firma oder deren Produkte seien unseriös. Dies kann ich nämlich nicht beurteilen, da ich kein Kunde der Eypo AG bin. Allerdings sind zumindest Werbeformulierungen wie “Die EYPO AG ist durch die Schweizerische Bankenkommission und die Finanzkontrollbehörde zur Ausführung ihres Geschäfts berechtigt” nicht gerade vertrauenserweckend, wenn sie denn nachweislich nicht der Wahrheit entsprechen.

Und eben genau das Vertrauen braucht man ja, wenn man in so eine Sache investiert und es von Dauer sein soll. Die weiteren Postings der einzelnen User in diesem Blog waren dann auch eher negativ. Seit dem neuen Jahr 2006 hat sich aber doch einiges in der Firmenführung geändert, was sich in der Kundenpolitik bisher sehr positiv auswirkt. Sollte man diesen neuen Style weiterhin beibehalten ist dies eine gute Alternative für Leute die wegen einer negative Schufa keine Visa Karte mehr bekommen. Da bei den Deutschen Banken aber schon ein gewisses Umdenken statt gefunden hat, ist es nur noch eine Frage der Zeit bis erkannt wird das in diesem Markt ein riesiges Potential liegt. Die erste mir bekannte deutsche Bank die eine vollwertige Visa Prepaid (keine Electron) Karte anbietet, ist die Wirecard Bank.

 

Fazit:

Wer unbedingt ein Visa Karte braucht um im alltäglichen Geschäftsleben mithalten zu können, findet bei den im Posting geschilderten Anbietern eine gangbare Alternative. Als weitere Möglichkeit gibt es ebenfalls eine Prepaid-Karte (Electron mit CVC-Code) von der Landesbank Berlin.

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